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Bad Honnef, den 6. April 2010. Seit über 20 Jahren gibt es in Deutschland auf Hörfunk-PR spezialisierte Dienstleister, die überwiegend privaten Radiosendern kostenlos gebaute Beiträge, O-Töne und Interviewpartner anbieten, um im Kundenauftrag bestimmte redaktionelle Themen zu setzen. Und natürlich haben sich die Anforderungen an erfolgreiche Radio-PR, gerade in den letzten Jahren, zunehmend geändert. Früher produzierten die zum Großteil bis heute noch „Etablierten der Branche“ ihre Beiträge für jeden einzelnen Radiosender auf Tonbändern. In 19er oder 38iger Geschwindigkeit, später dann auf DAT, Mini-Disc und CD, die allesamt per Post an die interessierten Adressaten verschickt wurden. Das dauerte viele Stunden. Diese alten Techniken haben dank Internet und mp3 längst ausgedient, die Hörfunk-PR jedoch auch grundlegend verändert.
Schnelles Internet
Warum? Weil Sender und Empfänger sich heute in wenigen Stunden erreichen! Professionelle Hörfunk-PR-Anbieter können bei der Erarbeitung redaktioneller Inhalte, wenn auch nicht in Echtzeit, so aber doch deutlich schneller auf aktuelle thematische Entwicklungen reagieren und die Empfänger zielgerichteter mit O-Ton-Material beliefern. Mit dem Ergebnis, dass die Agentur zu einem geschätzten externen Programmzulieferer für Nachrichten- und Wirtschaftsredaktionen, für Magazin- und Verbrauchersendungen wird, weil z.B. Experten vermittelt werden, die im direkten, im kritischen Dialog mit den Redakteuren stehen. Dies setzt allerdings voraus, dass der Redakteur/Sender von der Agentur/Auftraggeber wie ein Kunde behandelt und nicht das viel zitierte „Gießkannenprinzip“ bemüht wird. Trotz neuer (technologischer) Techniken gibt es sie nämlich: die „alten“ Grundsätze und Arbeitstechniken, die sich bewährt haben.
Vertrauen schaffen
Das Wichtigste ist ganz sicher gegenseitiges Vertrauen zwischen Agentur und Redakteur, das über viele Jahre aufgebaut werden muss. Und es kann nur entstehen, wenn der persönliche Kontakt und das Gespräch gepflegt werden; wenn gemeinsam erfolgreich Projekte umgesetzt werden, von denen beide profitieren; wenn der Redakteur entscheidet, ob er über ein Thema informiert und mit O-Ton-Material oder Radiobeiträgen versorgt werden will, weil es ihn interessiert und ins Programm passt.
Ansonsten wird der aufwändig produzierte und immer noch oft ausschließlich per-Mail angekündigte Hörfunkbeitrag für den Redakteur zur lästigen Werbepost, die per Tastendruck im elektronischen Papierkorb landet. Eine Datenbank mit mehreren tausend Kontakten dürfte deshalb wenig wert sein. Erst recht, wenn sich Nutzer identifizieren und per Passwort einloggen müssen. Audioportale im Internet können nur ein ergänzendes Angebot sein. Ein Service für kleinere lokale Stationen oder Webradios.
Eine weitere zweifelhafte „Technik“ ist das Telefoninterview. Es ist zwar schnell aufgezeichnet, getextet und ins Internet gestellt, entspricht aber nicht den Merkmalen einer kundenorientierten Arbeitsweise. Zum Hörer greifen, eine Termin vereinbaren und ein Telefoninterview führen: Das ist für jeden Redakteur Alltag. Von einem guten Programmzulieferer erwarten die Radiosender zu Recht Original-O-Töne von hoher technischer Qualität, an die sie selbst nur unter erhöhtem zeitlichen und personellen Aufwand gelangen können. Aus diesem Grund hat diese für Auftraggeber preiswerte Form der Radio-PR geringe Ausstrahlungschancen.
Qualitätsmerkmale und Entscheidungshilfen
Zusammenfassend; Was ist entscheidend für eine erfolgreiche Kommunikation im Hörfunk und worauf kommt es bei der Auswahl der Agentur an?
1.) Entscheidend ist die Beratung durch einen erfahrenen Hörfunk-PR-Redakteur. Mit welchen Stilmitteln (O-Ton-Paket; Interview, Beitrag, Meldung) und aktuellen Aufhängern will er Ihr Thema umsetzen? Beileibe nicht jedes eignet sich für den Rundfunk.
2.) Ebenso wichtig ist die technische und redaktionelle Qualität sowie die Distribution: Es gibt nur einen Kanal, und das ist der persönliche Kontakt zu den Redakteuren. Fragen Sie die Agentur nach ihrer Arbeitsweise. Das Internet kann nur ein zusätzlicher Baustein sein.
3.) Und natürlich die Erfolgskontrolle: Wie gewährleistet die Agentur eine aufschlussreiche Dokumentation? Welche Reichweiten-Angaben sind die Grundlage? Die Tagesreichweite, der WHK, die durchschnittliche Nettostundenreichweite?
Über PublicRadio:
PublicRadio wurde 1989 als Spezialagentur für Hörfunk-PR gegründet und zählt zu den Marktführern der Branche. Zum Leistungsspektrum der Radio-PR-Agentur gehören u. a. die Erstellung von Radio-PR-Beiträgen, die deutschlandweite Vermittlung von aktuellen Interviews, die Produktion von O-Tönen und redaktionellen O-Ton-Services (www.Voxoffice.de) sowie Podcast-PR.
Kontakt: Michael Scheidel; Tel.: 02224-93610
E-Mail: info(at)public-radio.de
Web: www.radio-pr.de ; www.pr-im-radio.de und www.public-radio.de
Web: www.SoundFacts.de